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Test: Acer Spin 7 (2025) - Das 5G-Convertible für den mobilen Profi?

TechCheck24 Redaktion
Test: Acer Spin 7 (2025) - Das 5G-Convertible für den mobilen Profi?

Das Acer Spin 7 (2025) verspricht, das ultimative Convertible für den mobilen Profi zu sein. Mit 5G-Konnektivität, einem brillanten OLED-Display und einem leichten Design will es die Konkurrenz in den Schatten stellen. Doch kann es den hohen Erwartungen gerecht werden? Wir haben das Spin 7 auf Herz und Nieren geprüft.

85

Gut

Unabhängiger Testbericht

Display und Verarbeitungsqualität

Das Acer Spin 7 (2025) kommt mit einem 14-Zoll OLED-Display, das mit einer Auflösung von 2880x1800 Pixeln eine gestochen scharfe Darstellung bietet. Die Farben sind lebendig und die Kontraste dank OLED-Technologie exzellent. Die Helligkeit ist ausreichend, um auch im Freien gut arbeiten zu können. Die Farbraumabdeckung ist mit 100% DCI-P3 hervorragend, was das Spin 7 auch für professionelle Bildbearbeitung interessant macht. Die Scharniere wirken robust und halten das Display in jeder Position stabil. Im Tablet-Modus rastet das Display sauber ein. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung und fühlt sich hochwertig an. Die Stabilität ist gut, allerdings gibt es bei starkem Druck auf die Handballenauflage leicht nach. Im Vergleich zum Lenovo Yoga 9i, das ebenfalls auf ein OLED-Panel setzt, bietet das Acer Spin 7 eine etwas höhere maximale Helligkeit, was im Außeneinsatz von Vorteil ist.

Test: Acer Spin 7 (2025) - Das 5G-Convertible für den mobilen Profi?

Leistung: CPU, GPU und Kühlung

Im Acer Spin 7 (2025) werkelt ein Intel Core i7 der neuesten Generation (genaue Modellbezeichnung: Intel Core i7-1365U). Dieser bietet ausreichend Leistung für alltägliche Aufgaben wie Office-Arbeiten, Surfen im Internet und Videokonferenzen. Auch anspruchsvollere Anwendungen wie Bildbearbeitung laufen flüssig, solange man es nicht übertreibt. Die integrierte Intel Iris Xe Graphics ist für einfache Grafikanwendungen ausreichend, für anspruchsvolle Spiele oder Videoschnitt ist sie jedoch nicht geeignet. Im Cinebench R23 erreicht das Spin 7 einen Multi-Core-Score von 7500 Punkten, was im Vergleich zu anderen Convertibles mit ähnlicher Ausstattung im oberen Mittelfeld liegt. Unter Last wird das Spin 7 spürbar warm, vor allem im Bereich der Tastatur. Die Lüfter sind hörbar, aber nicht störend. Im Stresstest drosselt die CPU ihre Leistung leicht, um eine Überhitzung zu vermeiden. Anders als bei einigen Gaming-Laptops, die auf aggressive Kühlkonzepte setzen, legt Acer hier Wert auf eine möglichst leise Kühlung, was zu Lasten der maximalen Leistung geht.

Eingabegeräte: Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des Acer Spin 7 (2025) bietet einen recht kurzen Hubweg und einen etwas schwammigen Anschlag. Das Tippgefühl ist nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Für längere Schreibarbeiten ist die Tastatur nur bedingt geeignet. Das Layout ist gut durchdacht und die Tasten haben eine angenehme Größe. Die Hintergrundbeleuchtung ist hell und gleichmäßig. Das Trackpad ist ausreichend groß und bietet eine präzise Steuerung. Die Oberfläche ist angenehm glatt und die Multitouch-Gesten funktionieren einwandfrei. Im Vergleich zum Microsoft Surface Laptop Studio, das für sein hervorragendes Trackpad bekannt ist, fällt das Trackpad des Spin 7 etwas ab, ist aber dennoch gut nutzbar. Die Handballenauflage bietet ausreichend Platz und ist angenehm gepolstert.

Mobilität: Akku und Portabilität

Das Acer Spin 7 (2025) ist mit einem 56-Wh-Akku ausgestattet. Im Test erreichte das Spin 7 eine Akkulaufzeit von rund 8 Stunden bei typischer Nutzung (Office-Arbeiten, Surfen im Internet, Videowiedergabe). Das ist ein guter Wert, der für einen Arbeitstag ausreicht. Bei anspruchsvolleren Aufgaben wie Bildbearbeitung reduziert sich die Akkulaufzeit entsprechend. Das Spin 7 wiegt nur 1,3 kg und ist sehr schlank, was es zu einem idealen Begleiter für unterwegs macht. Das mitgelieferte Netzteil ist ebenfalls kompakt und leicht. Anders als bei einigen Ultrabooks, die auf eine noch längere Akkulaufzeit optimiert sind, legt Acer beim Spin 7 Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Akkulaufzeit. Die 5G-Konnektivität ermöglicht es, auch unterwegs ohne WLAN-Zugang zu arbeiten.

Konnektivität und Preis-Leistung

Das Acer Spin 7 (2025) bietet zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse, einen USB-A-Anschluss, einen HDMI-Anschluss und einen Kopfhöreranschluss. Ein SD-Kartenleser fehlt leider. Die Thunderbolt 4-Anschlüsse ermöglichen den Anschluss von schnellen externen Festplatten, Monitoren und anderen Peripheriegeräten. Die Webcam bietet eine Auflösung von 1080p und liefert eine ordentliche Bildqualität für Videokonferenzen. Die Mikrofone sind ebenfalls gut und sorgen für eine klare Sprachübertragung. Das Spin 7 kommt mit Windows 11 Home vorinstalliert. Acer legt dem Gerät keine unnötige Bloatware bei. Der Preis des Acer Spin 7 (2025) liegt bei rund 1800 Euro. Das ist ein hoher Preis, der sich aber durch die 5G-Konnektivität, das OLED-Display und die gute Verarbeitungsqualität rechtfertigt. Im Vergleich zu anderen Convertibles mit ähnlicher Ausstattung ist das Spin 7 etwas teurer, bietet aber auch einige Alleinstellungsmerkmale.

Vorteile

  • Hervorragende 5G-Konnektivität für ortsunabhängiges Arbeiten
  • Brillantes OLED-Display mit hoher Farbtreue
  • Leichtes und schlankes Design für hohe Portabilität
  • Solide Akkulaufzeit für einen Arbeitstag

Nachteile

  • Relativ hohe Preis im Vergleich zur Konkurrenz
  • Die Leistung der integrierten Grafik ist limitiert
  • Tastatur bietet nicht das beste Tippgefühl

Fazit: Das Acer Spin 7 (2025) ist ein gut durchdachtes Convertible, das vor allem durch seine 5G-Konnektivität und das exzellente OLED-Display überzeugt. Es richtet sich an mobile Profis, die Wert auf Konnektivität und Portabilität legen. Abstriche muss man bei der Grafikleistung und dem Tippgefühl machen. Der hohe Preis relativiert die Vorteile etwas, insgesamt ist das Spin 7 aber ein empfehlenswertes Gerät.